Tag 260 der Kampagne

Aufklärung und Humanismus heute
Novembervorträge der FVS

Basel 2. November 2009   19:30
Hotel Merian, Café Spitz, Rheingasse 2

Bern 3. November 2009   19:30 Uhr
UniS an der Schanzeneckstrasse, Hörsaal A 003

Zürich 4. November 2009   19:30 Uhr
Volkshaus, Stauffacherstr. 60,  Blauer Saal

Zug 5. November 2009   19.30 Uhr
Theater Casino Zug, Artherstrasse 2, Kleiner Saal.

St. Gallen 6. November 2009   19:00 Uhr
Rest. Dufour, Bahnhofstr. 19

“Gottlos – Leben ohne Religion”

Vortrag von
Prof. Dr. Franz Josef Wetz *1958

www.franzjosefwetz.de

Radio / TV

2. November 2009 DRS3,  20-21 Uhr
Michael Schmidt-Salomon im Gespräch mit D. Dillier

Wiederholung: Mittwoch, 4.11.2009, 15.03-16.00 Uhr, DRS 2

12. November 2009 SF1, 22.20 Uhr
Michael Schmidt-Salomon zu Gast bei Aeschbacher

Add comment November 2nd, 2009

Tag 258 der Kampagne

Kein Gott (Heinz Kahlau, 1973)

Ich lebe jetzt. Mein Tod ist zu erwarten.
Danach vergehe ich so schnell wie Gras.
Von mir bleibt nur, was andere verwenden
Zu ihrem Nutzen und zu ihrem Spaß.

Gedanken, Verse, ein paar Gegenstände,
durch mich entstanden, bleiben in der Welt.
Für eine Weile kann man sie noch brauchen,
bis das, was keinem nützlich ist, zerfällt.

Ich habe keinen Gott. Für alle Taten,
die ich begehe, muss ich Täter sein.
Kein Weltenrichter wartet, mich zu strafen –
Für jeden Irrtum steh ich selber ein.

Ich habe keinen Vater, der mich tröstet.
Es gibt kein Wort, dass unumstößlich ist.
Mich stützt kein Glaube. Keine weise Fügung
Besitzt ein Maß, dass meinen Nutzen misst.

Ich denke selbst. Ich habe keine Rettung
Vor meinen Zweifeln, wenn die Furcht mich schreckt.
Ich hab die Grenzen meiner Höhn und Tiefen
In meinen eigenen Träumen abgesteckt.

Ich hänge ab von der Natur von Menschen,
von allen Kräften für und gegen mich.
Die Welt, in der ich bin, ist gut und böse,
doch weiß ich – alles um mich ändert sich.

Nichts bleibt sich gleich. Wer wagt, sich einzurichten,
der richtet sich für Augenblicke ein.
In einer Welt, bestehend aus Bewegung,
da kann ich selber nur Bewegung sein.

Ich fürchte Menschen. Was sind Eis, was Fluten,
was Pest und Feuer gegen die Gewalt
des Untiers Mensch? Die Schreie seiner Opfer
sind, seit es Menschen gibt, noch nie verhallt.

Ich liebe Menschen mehr als alle Tiere.
Sie suchen unaufhörlich einen Sinn
Für ihr Vorhandensein, verstrickt in Irrtum.
Es macht mich froh, dass ich beteiligt bin.

Ich bin allein. Für kurze Augenblicke
Bin ich Geliebter, Bruder oder Freund.
Um eine Arbeit, eine Lust zu machen,
wenn sich ein Weg mit meinem vereint.

Auf dieser Erde leben Ungezählte,
aus denen gleiche Furcht und Hoffnung spricht.
Ich weiß um sie. In glücklichen Sekunden
Seh ich mitunter einem ins Gesicht.

Da ist kein Mensch und keine Macht vorhanden,
nichts, das mich ganz für sich gewinnen kann.
Ich füge mich der Stärke und der Schwäche.
Nur wer mich tötet, hält mein Suchen an.

Ich bin missbrauchbar, ich bin zu gebrauchen,
denn ich muss sein und suche meinen Wert.
Ich will mich nähren, ich muss mich behausen
Und über Preise wurde ich belehrt.

Solange ich lebe, arbeite und liebe,
solange sich mein Geist, mein Blut noch regt,
bin ich dem Wesen meiner Zeit verhaftet,
denn mich bewegt, was meine Zeit bewegt.

Ich denke noch, und bin noch zu belehren.
Ich suche zweifelnd weiter nach dem Sinn,
der uns zu Menschen macht, wer will mich hindern,
die Welt zu lieben, bis ich nicht mehr bin.

Religiöse Vandalen in Bern

Zwei Plakat wurden beschädigt / abgerissen

- Weissenbühl
- Schanzenpost, Bushaltestelle Seite Post.
- Waisenhausplatz


1 comment Oktober 31st, 2009

Tag 257 der Kampagne

Plakate in Luzern beschädigt:

luzern-vandalen-1

luzern-vandalen-2

4 comments Oktober 30th, 2009

Tag 255 der Kampagne

Zeit für…


Ein Kurzvideo zum Beginn der Plakatkampagne

Bericht von TeleTop aus St. Gallen

Sportanlage Ebikon LU, eingesandt von Reto F.  (drauf klicken zum Vergrössern)

plakat-ebikon-klein

Add comment Oktober 28th, 2009

Tag 254 der Kampagne

Berner Zeitung
Freidenker wollen “religiös abrüsten”

Winterthur: Interpellatinon David Berger Gürne/AL eingereicht.
Atheismus und der Bus.pdf

Spendenstand:   Fr. 25′220.-

Add comment Oktober 27th, 2009

Tag 252 der Kampagne

Spendenstand:   Fr. 25′195.-

Das Spendenziel von Fr. 25′000.- ist damit erreicht. Wir danken für die Unterstützung!

Spenden erhielten wir zu über 95% aus der Deutschschweiz. Deshalb wurde beschlossen, den gesamten Erlös auch wieder in jene Regionen zurückzugeben, wo die Plakate offenbar erwünscht sind. Einschränkungen gab es vom Format her, weil die APG nicht überall Plakatstellen im Weltformat F4 anbietet.

Liebe SpenderInnen
ab Mittwoch 28.10.2009 hängen die Plakate
in  den Regionen Aarau (36), Basel (32) , Bern (27), Biel (9), Grenchen (6), Interlaken (2), Luzern (11), Schaffhausen (7), St. Gallen (50), Thun (7), Winterthur (10), Zug (10), Baar (2),

ab 4.11.2009 weiterhin  in Bern (2), Biel (9), Grenchen (6), Interlaken (2), Luzern (11),  Schaffhausen (7), Thun (7), Winterthur (10),  Zug (2), Baar (2),  Zug (3) und
erstmals in Zürich (51).

ab 11.11.2009 weiterhin in Zug (3)

Von den Kirchen und christlichen Gruppierungen in diesem Land erwarten wir, dass sie ihre Mitglieder zur Respektierung  der Plakate anhalten. Anhänger jeder Religion müssen ein Stück Verantwortung übernehmen für das, was im Namen ihrer Religion geschieht.

Add comment Oktober 25th, 2009

Tag 251 der Kampagne

Spendenstand:   Fr. 23′805.-
Spendenziel:       Fr. 25′000.-

Add comment Oktober 24th, 2009

Tag 246 der Kampagne

Spendenstand:   Fr. 23′770.-
Spendenziel:       Fr. 25′000.-

Add comment Oktober 21st, 2009

Tag 245 der Kampagne

20.10.2009saktuell
19:00 Schweiz Aktuell SF 1
Kein Verbot

Die APG bestätigt, dass sie keine Zensur ausüben wird. Das ist ja auch nicht in ihrem Interesse, sie will Plakate verkaufen.

Es wird sich zeigen, was die Stadt Zug an rechtlichen Grundlagen für künftige Entscheide erlassen wird.
Ein Verbot von religiöser Werbung wäre eine vernünftige Lösung.

17:00 Die APG teilt uns mit, dass Sie uns eine Offerte für Plakate in der Stadt Zug unterbreiten werde. Sie wird die Empfehlung also nicht befolgen.

14:00 Zisch
Der Stadtrat von Zug hält daran fest, das Atheisten-Plakat nicht aufzuhängen. Auch das umstrittene Minarett-Plakat soll nicht aufgehängt werden.

“Beim Entscheid des Stadtrates handelt es sich lediglich um eine Empfehlung. Die APG kann selber entscheiden, ob sie dieser Empfehlung nachkommen will oder nicht.”

Im Zuger Gemeinderat noch hängig:
Interpellation zur Bewilligungspraxis von Plakaten auf öffentlichem Grund

Interpellation von Monika Mathers, Alternative-CSP, vom 7. Oktober 2009


Spendenstand:   Fr. 23′570.-
Spendenziel:       Fr. 25′000.-

Add comment Oktober 20th, 2009

Tag 243 der Kampagne

Spendenstand:   Fr. 23′560.-
Spendenziel:       Fr. 25′000.-

VORBILDLICH!

Stadt Bern
Antwort des Berner Gemeinderates auf die
Interpellation Gubser (EDU) “Lex Freidenker bei BERNMOBIL aufheben”

Für den Gemeinderat ist die Religionsfreiheit als Teil der Grundrechte ein hohes und schützenswertes Gut. Gegenüber Menschen jeglicher Religionszugehörigkeit ist grösstmögliche Toleranz zu üben. Gleichzeitig erachtet er die Ausübung der Religion als Privatsache, welche nur soweit im öffentlichen Raum stattfinden kann, als Angehörige anderer Religionen dadurch nicht in ihren Überzeugungen und Gefühlen verletzt werden.
Als städtisches Unternehmen teilt BERNMOBIL die Grundhaltung des Gemeinderats. Die selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt ist operativ unabhängig und entscheidet damit selber über die Zulassungskriterien für ihre Werbeflächen.
Der Gemeinderat unterstützt BERNMOBIL bei seinem strikten Bestreben nach religiöser Neutralität. Es muss tatsächlich vermieden werden, dass ein öffentliches Unternehmen als Plattform religiös motivierter Auseinandersetzungen missbraucht wird. Der Gemeinderat sieht sich deshalb nicht veranlasst, bei BERNMOBIL für die Zulassung religiöser Werbung zu intervenieren.

Add comment Oktober 17th, 2009

Newer Posts Older Posts


Facebook

Shoutbox (moderated)

Previous Next
Latest on Thu, 04:09 am

Igo Kirchlechner: Die Frage, ob es Gott gibt oder nicht, ist viel weniger brisant als die Tatsache, welches Schindluder von fast allen Religionen mit seinem Namen vornweg [...]

Blue: Wenn Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat, wieso bin ich dann nicht unsichtbar?

Erika: Die Bibel an sich oder der Glaube ist nichts schlechtes!!! Im Gegenteil! Die Bibel predigt uns Liebe!Was schlecht daran ist, ist einzig und allein das, [...]

Thomas: Es gibt ihn nicht so wie er uns in den Religionen verkauft wird. Es gibt aber aufjedenfall ein Intelligentes und höheres Wesen mit einem Plan, [...]

Dave: Keinen Gott = Unmoral? Die Moralvorstellungen des Biblischen Gottes der Gedanken kriminalisiert und uns freien Willen zugesteht während er uns eine Pistole an den Kopf [...]

» Leave a reply (max. 25 words)




Atheist Bus Campaigns

Links FVS

Sonstige